Die Bundesregierung hat sich auf eine neue Strompreisbremse geeinigt. Sie soll jedoch nur bei einer dauerhaften Energiekrise aktiviert werden. Dafür müssen sowohl die Großhandelspreise als auch die durchschnittlichen Energiepreise für Haushalte festgelegte Schwellen überschreiten. Aktuell sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, weshalb der 10-Cent-Deckel derzeit noch nicht gilt.
Greift der Mechanismus, soll der Netto-Arbeitspreis für ein definiertes Grundkontingent auf 10 Cent je Kilowattstunde begrenzt werden. Wie hoch dieses Kontingent ausfällt, steht derzeit noch nicht fest. Für den darüber hinausgehenden Verbrauch gilt der reguläre Marktpreis. Die Entlastung soll automatisch über die Stromrechnung erfolgen.
Nicht auf die Strompreisbremse warten
Wer derzeit einen vergleichsweise teuren Stromtarif hat, sollte nicht auf eine mögliche Aktivierung warten. Ein Stromvergleich zeigt, ob bereits jetzt günstigere Angebote verfügbar sind.
Alle Informationen zu den Voraussetzungen und zur Funktionsweise finden Sie in unserem Ratgeber zur neuen Strompreisbremse 2026.