FTI Insolvenz: Infos für Reisende
FTI Insolvenz trifft auch Österreich (Foto: Getty Images/IronHeart)

Der deutsche Reisekonzern FTI Group hat beim Amtsgericht München Insolvenz beantragt. Damit ist der drittgrößte Reiseveranstalter in Europa zahlungsunfähig. Betroffen sind alle Reisen, die ab dem 4. Juni 2024 starten sollten. Diese können voraussichtlich nicht oder nur teilweise durchgeführt werden. Pauschalreisende sind zwar durch die gesetzliche Reisesicherung finanziell abgesichert, müssen sich aber dennoch um einen neuen Reiseanbieter für ihre Urlaubspläne kümmern. Hier können Sie unterschiedliche Angebote vergleichen und buchen:

Pauschalreisen
Hotels 
Ferienwohnungen
Mietwagen

Wer gerade auf Urlaub ist, sollte seine Reise in der Regel wie geplant beenden können. Was Kundinnen und Kunden jetzt wissen müssen:

Welche Marken und Reiseveranstalter sind betroffen?

FTI und XFTI, 5vorFlug (5VF und X5VF), die BigXtra GmbH (BIG und XBIG) sowie die Mietfahrzeugs-Marken DriveFTI und Cars and Camper.

Wer ist nicht betroffen?

Nicht betroffen sind Leistungen bei Drittanbietern (wie z.B. TUI, Alltours, DERTOUR, vtours, etc.), die über die Portale der FTI Touristik gebucht worden sind.

Rückreise bei nicht durchführbarer Reise

In Fällen, wo die Fortsetzung der Reise nicht möglich ist, organisiert FTI die Rückreise zum ursprünglichen Abflugort. Betroffene Kundinnen und Kunden werden direkt kontaktiert.

Storno bereits gebuchter Pauschalreisen bis 5. Juli

Noch nicht angetretene Pauschalreisen müssen laut FTI storniert werden. Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet, weil der Absicherungsschutz des Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) greift. Dieser Fond gilt für alle, die eine Pauschalreise gebucht haben, also auch für Reisende aus Österreich.

Pauschalreisen ab 6. Juli 

Für diese Pauschalreisen gilt: FTI prüft ob die Durchführung möglich ist. Falls nicht greift ebenfalls der Deutsche Reisesicherungsfonds und Sie werden von FTI informiert.

Hinweis für Individualreisende

Der gesetzliche Absicherungsschutz durch den DRSF gilt nicht für einzeln gebuchte Leistungen (z.B. Mietwagen, Hotelzimmer). FTI prüft derzeit, ob diese Leistungen dennoch erbracht werden können und will Betroffene direkt kontaktieren.

Wichtige Information für Rückzahlungen

Bewahren Sie alle relevanten Unterlagen zu Ihrer Reise (Buchungsbestätigung, Reiseunterlagen) auf.

Weitere Informationen zu Rückzahlungsansprüchen und mehr Details der Insolvenz von FTI erhalten Reisende auf der Informationsseite von CHECK24.

Kontaktieren Sie uns gerne wenn Sie Fragen haben
oder Sie wenden sich direkt an die FTI Support-Hotline: +49 (0)89 710 45 14 98. Die Hotline ist von 08:00 bis 22:00 Uhr erreichbar.