Der CHECK24 Ökostrom Vergleich
Ökostrom nutzen und Ihren Stromverbrauch nachhaltiger gestalten
Kurz zusammengefasst:
- Ökostrom stammt aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Wind oder Sonne.
- Mit einem Ökostromtarif fördern Sie den Ausbau erneuerbarer Energien in Österreich.
- Strom wird über ein gemeinsames Netz geliefert, die Herkunft wird über Zertifikate nachgewiesen.
- Tarife lassen sich über CHECK24 einfach vergleichen und direkt online abschließen.
- Österreich nutzt bereits viel Ökostrom, ist aber noch nicht vollständig unabhängig.
Ökostromanbieter wechseln - so einfach geht's!
Ökostrom Vergleich starten
Geben Sie im Strom Vergleich Ihre österreichische Postleitzahl ein, der Wohnort wird automatisch ergänzt. Falls für Ihren Wohnort mehrere Netzbetreiber infrage kommen, wählen Sie bitte Ihren Betreiber aus. Geben Sie außerdem Ihren möglichst genauen Stromverbrauch in kWh (Kilowattstunden) oder alternativ die Anzahl der in Ihrem Haushalt lebenden Personen an.
Ökostromtarife vergleichen
Mit der Einstellung „Alle Ökotarife“ sehen Sie ausschließlich Angebote für Grünstrom. Zusätzliche Filter helfen Ihnen, die Auswahl an Ihre Bedürfnisse anzupassen. In den Tarifdetails finden Sie alle wichtigen Informationen zu Preisen und Vertragsbedingungen. Achten Sie dabei nicht nur auf die monatlichen Kosten, sondern auch auf Preisgarantie und Bindungsfrist.
Ökostromvertrag abschließen
Wählen Sie einen passenden Stromanbieter aus und schließen Sie den Vertrag direkt online ab. Dafür geben Sie grundlegende Daten wie Lieferadresse, Zählernummer, gewünschten Liefertermin und Zahlungsart ein. Nach der Bestätigung übernimmt CHECK24 Österreich in Abstimmung mit dem Anbieter die weiteren Schritte und sorgt für einen reibungslosen Wechsel zum nächstmöglichen Termin.
Was ist Ökostrom?
Ökostrom, auch Grünstrom genannt, ist elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Dabei werden natürliche Ressourcen genutzt, aber nicht verbraucht. Die Erzeugung kann rohstoffabhängig (z. B. Biomasse, Biogas, Deponie- oder Klärgas) oder rohstoffunabhängig (z. B. Wind-, Wasser- und Sonnenenergie, Erdwärme sowie Wellen- und Gezeitenenergie) erfolgen.
In beiden Fällen entstehen kaum Emissionen. Damit unterscheidet sich Ökostrom deutlich von der konventionellen Stromerzeugung aus Gas, Erdöl, Kohle oder Kernenergie.
Wichtig zu wissen: Physikalisch ist Strom immer gleich, unabhängig von der Erzeugungsart. Der Unterschied liegt in der Herkunft. Mit einem Ökostromtarif fördern Sie in Österreich den Ausbau erneuerbarer Energien und eine nachhaltige Energieversorgung.
Die Energiewende
Im Rahmen der Energiewende soll Strom aus erneuerbaren Quellen fossile und atomare Energieträger schrittweise ersetzen. Ziel ist es, dass Österreich bis 2030 bilanziell so viel Ökostrom erzeugt, wie im Land innerhalb eines Jahres verbraucht wird.
Der Ausbau konzentriert sich vor allem auf Windkraft und Photovoltaik. Gleichzeitig ist Wasserkraft bereits heute die wichtigste Stromquelle in Österreich.
An einzelnen Tagen oder zu bestimmten Zeiten kann, abhängig von Wetter und Erzeugung, regional bereits mehr Ökostrom produziert als verbraucht werden. Über das gesamte Jahr betrachtet ist Österreich jedoch weiterhin auf Stromimporte angewiesen und noch nicht vollständig energieautark.
Was ist ein Ökostromtarif?
Ein Ökostromtarif bedeutet, dass Ihr Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Dennoch wird dieser Strom nicht direkt von einem bestimmten Ökokraftwerk zu Ihnen nach Hause geliefert. Alle Stromanbieter speisen ihren Strom in ein gemeinsames Netz ein. Von dort wird er an die Haushalte verteilt und stammt in der Regel aus dem nächstgelegenen Kraftwerk.
Durch die Wahl eines Ökostromtarifs beeinflussen Sie den Energiemarkt dennoch positiv. Eine höhere Nachfrage fördert den Ausbau erneuerbarer Energien und treibt die Energiewende in Österreich voran.
Das Angebot an Ökostromtarifen ist groß. Neben den klassischen Energieversorgern gibt es auch Anbieter, die ausschließlich Ökostrom anbieten. Gütesiegel wie das Österreichische Umweltzeichen UZ 46 oder das Zertifikat der Umweltorganisation Global 2000 geben Orientierung und zeigen, dass der Strom nach strengen Umweltkriterien erzeugt wird.
Woher kommt Ökostrom?
In Österreich sind Stromanbieter gesetzlich dazu verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms offenzulegen. Die sogenannte Stromkennzeichnung zeigt, aus welchen Ländern und Energiequellen der Strom stammt. Grundlage dafür sind Herkunftsnachweise, die die Erzeugung aus erneuerbaren Energien belegen.
Im CHECK24 Strom Vergleich finden Sie diese Informationen direkt in den Tarif- und Preisdetails der einzelnen Angebote. Dort sehen Sie, wie sich der Strom zusammensetzt und welcher Anteil aus erneuerbaren oder konventionellen Quellen stammt. So können Sie die Tarife besser vergleichen.
Strom aus unbekannter Herkunft, sogenannter Graustrom, ist in Österreich nicht erlaubt.
Was beinhaltet ein Herkunftsnachweis?
Für jede erzeugte Megawattstunde Strom wird ein Herkunftsnachweis ausgestellt. Dieses elektronische Dokument funktioniert ähnlich wie eine Geburtsurkunde und enthält wichtige Infos zur Stromerzeugung.
Dazu zählen unter anderem:
- eindeutige Zertifikatsnummer
- erzeugte Energiemenge
- ausstellende Stelle
- Angaben zum Kraftwerk
- verwendete Erzeugungstechnologie
- Zeitraum der Stromerzeugung
- Kapazität der Anlage
- Zeitpunkt der Ausstellung
- erhaltene Förderungen und Beihilfen
So viel sparen Sie mit dem CHECK24 Strompreisrechner
Im folgenden Rechenbeispiel haben wir einen Landesversorger-Tarif mit dem Angebot eines CHECK24-Kooperationspartners verglichen. Der Berechnungszeitraum für die Gesamtkosten beträgt ein Jahr. Bei den Preisen handelt es sich um die effektiven Kosten, diese inkludieren die Netzgebühren, Abgaben und Steuern. Für den Stromverbrauch wird ein Durchschnittswert von 3.500 kWh im Jahr angenommen. Bei einem Wechsel bekommen Sie im 1. Jahr einen Neukundenbonus. Ihren tatsächlichen Verbrauch finden Sie auf der Stromrechnung.
| Alter Tarif (Landesversorger) | Neuer Tarif (über CHECK24) | |
|---|---|---|
| Arbeitspreis | 31 Cent/kWh | 10,10 Cent/kWh |
| Grundpreis | 72 €/Jahr | 24 €/Jahr |
| Gesamtkosten pro Jahr | 1724 € | 765 € |
| Ersparnis mit CHECK24 | 959 € |
Welche Vorteile hat Ökostrom?
Ökostrom wird aus regenerativen Ressourcen gewonnen. Diese sind unerschöpflich und stehen grundsätzlich unbegrenzt zur Verfügung. Andere Energiequellen hingegen werden irgendwann aufgebraucht sein. Ohne den Umstieg auf erneuerbare Energien ist eine Energiekrise unausweichlich.
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat geringere Auswirkungen auf die Umwelt. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern entstehen deutlich weniger CO2-Emissionen sowie kaum Luftschadstoffe oder problematische Rückstände.
Der ökologische Fußabdruck von Ökostromanlagen ist vergleichsweise gering. Nach der Errichtung wird keine laufende Brennstoffzufuhr benötigt. Der Abbau weiterer Rohstoffe und deren klimaschädlicher Transport sowie die damit einhergehende Umweltzerstörung lassen sich vermeiden. Wird ein Kraftwerk stillgelegt, regeneriert sich die Natur bei Ökostromanlagen zudem schneller.
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien macht Österreich unabhängiger von Importen und großen Energieanbietern. Zudem kann Strom dezentral, also in der Nähe des Verbrauchsorts, erzeugt werden. Dadurch werden Transportkosten und Übertragungsverluste reduziert.
Ökostrom stärkt die Wirtschaftsstrukturen und fördert die regionale Wertschöpfung. Der Ausbau erneuerbarer Energien schafft Arbeitsplätze und erhöht die Investitionsbereitschaft. Oft sind die Errichtungskosten geringer als bei konventionellen Kraftwerken, sodass sie auch von Privatpersonen oder Bürgerinitiativen getragen werden können.
Die Energiewende fördert einen bewussteren Umgang mit Strom. Sie unterstützt die Entwicklung energieeffizienter Technologien und hilft dabei, den Energieverbrauch besser zu steuern. Durch einen effizienten Einsatz von Strom kann der persönliche ökologische Fußabdruck verbessert werden.
Welche Nachteile hat Ökostrom?
Erneuerbare Energiequellen sind teilweise volatil. Das bedeutet, dass ihre Verfügbarkeit von den Wetterbedingungen abhängt. Strom aus Wind- und Sonnenenergie wird nur erzeugt, wenn es windig ist oder die Sonne scheint. Dadurch kommt es zu Schwankungen im Stromangebot. Das Stromnetz funktioniert jedoch nur, wenn genauso viel Strom eingespeist wie verbraucht wird. Da Grünstrom vergleichsweise schwer zu speichern ist, kann es schwierig sein, dieses Gleichgewicht zu halten.
Um Ökostrom zu erzeugen und zu speichern, sind neue Technologien und Materialien notwendig. Auch die Digitalisierung der Stromproduktion erfordert Investitionen, die sich auf die Stromkosten auswirken können. Zudem ist der Abbau von Rohstoffen, etwa von Metallen, aufwendig und kann Umwelt und Menschen belasten.
Ökostrom kann nicht ohne Umweltauswirkungen erzeugt werden. Der Bau von Anlagen greift in die Natur ein. So können Wasserkraftwerke die Ökosysteme von Gewässern beeinflussen und Windkraftanlagen den Lebensraum von Tieren verändern. Zudem wird Biomasse teilweise aus Rohstoffen gewonnen, die auch als Nahrungs- oder Futtermittel genutzt werden könnten.
Häufige Fragen und Antworten zum Ökostrom
Der CHECK24 Stromvergleich zeigt, dass Ökostromtarife nicht zwingend teurer sein müssen. Je nach Bundesland gibt es kleinere Preisunterschiede. Im Durchschnitt zahlen Sie jedoch gleich viel für Ökostrom und Strom aus fossilen oder nuklearen Energiequellen.
Welche Anbieter Ökostromtarife vertreiben, können Sie dem CHECK24 Strom Vergleich entnehmen. Stellen Sie dazu den Filter entsprechend ein. Wenn Sie die Option „Alle Ökotarife“ auswählen, werden nur Tarife angezeigt, bei denen der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die Option „Egal“ zeigt alle in Ihrem Wohnort verfügbaren Stromtarife an, unabhängig von der Art der Stromerzeugung. So können Sie rasch zum Ökostromanbieter Ihrer Wahl wechseln.
In Österreich wird der Großteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Je nach Jahr und Wetterbedingungen liegt der Anteil aktuell bei rund 75 bis über 80 Prozent. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Wasserkraft. Auch im EU-Vergleich zählt Österreich zu den Ländern mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Ziel ist es, bis 2030 bilanziell so viel Ökostrom zu erzeugen, wie im Land innerhalb eines Jahres verbraucht wird. Damit soll die Stromversorgung weitgehend auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
Aktuell kann Österreich seinen Strombedarf noch nicht vollständig selbst decken. Insbesondere in den Wintermonaten sind Stromimporte erforderlich, da weniger Energie aus Wasserkraft und Photovoltaik zur Verfügung steht. Grundsätzlich hat Österreich jedoch das Potenzial, sich bilanziell mit erneuerbarer Energie selbst zu versorgen. Der Ausbau wird durch gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Förderungen für erneuerbare Energien unterstützt.
Ratgeber zum Thema Energie
Online-Redakteurin
Viktoria stieg unmittelbar nach ihrer Schauspielausbildung und dem Masterstudium in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften als Online-Redakteurin bei CHECK24 ein. Sie schreibt über komplexe Finanz-, Versicherungs- und Energiethemen und sorgt dafür, dass Sie alle relevanten Informationen zu unseren Vergleichen erhalten.









